Da die Reinigung des Teppichs erst mal flach fällt, begnügen wir uns erstmal mit den super wichtigen Arbeiten. Der Kofferraumboden muss raus und daher wurden dementsprechend alle störenden Teile wie Tank, Stoßstange, Rücklichter, Kabel und Anhängerkupplung ausgebaut. Jetzt war der Blick für die Arbeiten am Fahrzeug frei. Als nächstes haben wir die Farbe mit der elektrischen Drahtbürste vom Restblech geholt, damit wir die Schweißpunkt besser sehen können. Die Schweißpunkte wurden mit einem Körner mittig gekennzeichnet um danach besser mit dem Schweißpunktbohrer die Zentrierung zu finden. Der Schweißpunktbohrer hat ja die Aufgabe, den Schweißpunkt genau raus zu schälen ohne das Blech zu durchbohren. Daher hat dieser Bohrer auch nur einen sehr flachen Winkel mit einer Zentrierspitze. Um das Blech auszubohren habe ich 2 Bohrer gebraucht, wobei ich keinen Bohrer nachgeschliffen habe. Nach dem aufbohren habe ich mit einem Holzklotz von unten gegen das Blech geschlagen, um dieses zu Lösen. Leider waren trotz aufbohren, schlagen einige Stellen sehr fest, so das dort nur noch der Trennjäger / Stichsäge half, das Blech zu entfernen.

Um die Arbeit komplett fertig zu stellen, habe ich dann die Schweißpunkte glatt geschliffen sowie die Blechreste sorgsam entfernt. Außerdem wurden die Holme sorgsam mit der Drahtbürste gesäubert und diese zur Konservierung vorzubereiten.(Bilder)

Wir nehmen als Konservierung erst mal einen Rostumwandler um den Rostfraß zu unterbinden. Nachdem der Rostumwandler getrocknet ist, wird der eigentliche Rostschutz aufgetragen. Danach muss das ganze ordentlich Trocknen und als letztes die eigentliche Farbe aufzutragen.

Die nächsten Arbeiten sind erst mal die Bleche anpassen. Hierzu nimmt man sich erst einmal eine große Pappe und schneidet diese auf das Blechmaß zurecht. Mit Pappe zu Arbeiten hat den Vorteil das es nicht so schlimm ist, wenn man sich mal verschneidet / falsch anzeichnet. Ist die Schablone erst mal fertig, kann diese auf das Blech übertragen werden um es anschließend auszuschneiden.

 

03.02.2012

Durch das nach vorne Arbeiten haben sich noch mehr offene Stellen aufgetan, so das wir leider die etwas nicht sehr preiswerte Blechvariante nehmen mussten. Wir haben uns die Bleche aus USA bestellen müssen, sonst wäre das nur noch ein Blechflickenteppich geworden. Da unser Anspruch auch hoch war, frei nach dem Motto: „es sollte ja auch sehr vernünftig gemacht werden, mit der Hoffnung das es wieder 10 Jahre hält“ blieb uns nix anderes übrig als diesen Schritt zu gehen.

Leider erhält man selbst in USA nicht mehr alle Blechteile für den Jeep Cherokee, so das wir zu den neuen Bodenblechen auch alte/gut erhaltene Bleche nehmen müssen. Also altes neu aufbereiten und zu dem neuen hinzufügen.

 

23.02.2012

Endlich der Anruf das die beiden Bodenbleche da sind und wir diese aus Hamburg abholen können. Juhu es kann weiter gehen, obwohl wir ja nicht untätig waren, denn wir haben schon mit dem Bau der Windenstoßstange angefangen. (siehe hier)